Janževec

…heißt das Markenzeichen dieses weißen Verschnitts. „Verschnitt“ ist die Bezeichnung für gemischte Weine, die aus mehreren Rebsorten verschiedener Aromen zusammengesetzt werden. Diese harmonieren in ein vollendetes Ganze und der Wein wird nach geographischer Herkunft gekennzeichnet. Der Geschmack hängt von der Übereinstimmung der verschiedenen Rebsorten ab.

Verschnitte, die heutzutage zunehmend populär sind, deuten auf die Kreativität des Önologen, der das Beste in den diversen Rebsorten betonen möchte um es in einem Wein zusammen zu bringen. Selbstverständlich hängt die Qualität eines Verschnitts von der Qualität individueller Rebsorten sowie von der Fähigkeit des Önologen, das richtige Verhältnis zwischen den Rebsorten zu bestimmen, ab.

Woher kommt der Name Janževec?

Zuerst hieß der Wein „Janžev Vrh“ – er wurde nach dem Weinbaugebiet, wo die Trauben für den Wein wuchsen, benannt. In den siebziger Jahren gefiel der Name dem damaligen Inspektoren nicht mehr, weil nun auch Trauben aus anderen Weinbaugebieten Radgonas für den Wein verwendet wurden. Der Wein wurde letztendlich umbenannt und heißt seitdem „Janževec“ – ein Name der in der Region den alten Christlichen Sitten zufolge schon etabliert war („Janževec“ oder „Šentjanževec“). Der Name des Markenzeichens ist somit eng mit dem Johannes Wein („Janževo vino“) verbunden, der am 27. Dezember, am Tag des Heiligen Johannes, gesegnet wird.